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Kinder und Finanzen Drucken E-Mail
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Die 6 bis 13-Jährigen verfügen heute durchschnittlich über rund 20 € Taschengeld im Monat bzw. 253 € im Jahr. Zusätzlich erhalten sie im Schnitt Geldgeschenke von 145 € pro Jahr und verfügen über ein jährliches Sparguthaben von 615 €. Ihr Taschengeld geben sie zumeist für Süßigkeiten, Zeitschriften oder Comics aus. 1

Image Durch Taschengeld und Sparguthaben sowie die Beeinflussung mancher Kaufentscheidungen der Eltern sind Kinder im Grundschulalter Marktteilnehmer. Ihr Verständnis von Konsum sollte allerdings unter entwicklungspsychologischen Aspekten gesehen werden: Ab dem Alter von 7-8 Jahren verstehen Kinder zwar schon, dass man Geld mit Arbeit verdient, können den Wert eines Produktes aber noch nicht einschätzen. Ab ca. 7 Jahren beurteilen sie den Preis eines Gegenstandes nach seinen Eigenschaften: Eine Uhr ist mehr wert als ein Edelstein, weil man auf ihr die Zeit ablesen kann. Später schätzen Kinder den Preis eines Produktes nach dem Arbeitsaufwand seiner Herstellung. 2

Im Grundschulalter fällt es Kindern noch schwer, das Prinzip von Angebot und Nachfrage zu verstehen. Wirtschaftliche Abhängigkeiten können sie noch nicht durchschauen: z.B. werden Schuhgeschäft, Schuhverkäufer, Schuhwerbung und -hersteller unabhängig voneinander gesehen. 3 Um ein Verständnis über ökonomische Zusammenhänge zu entwickeln, sind direkte Konsumerfahrungen oder Informationen von Eltern, Schule und Medien notwendig.

1 Quelle: Egmont Ehapa Verlag: KidsVerbraucherAnalyse 2006.Junge Zielgruppe 6-13 Jahre.
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Aufenanger, Stefan: Medienpädagogische Überlegungen zur ökonomischen Sozialisation von Kindern. In: merz. medien + erziehung. Heft 1/05. S. 11-16. München 2005.

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Aufenanger, Stefan: Medienpädagogische Überlegungen zur ökonomischen Sozialisation von Kindern. In: merz. medien + erziehung. Heft 1/05. S. 11-16. München 2005.

 

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